Müde, so müde Manchmal macht mich die Wunderbare Warenwelt einfach nur betroffen.
Wunderbare Warenwelt, Bild 22, 23 und 24
Wunderbare Warenwelt, Bild 21
Schweine in der Wunderbaren Warenwelt Für den größeren Hunger.
(Ich bitte von bösen Gedanken den grammatikalischen und orthographischen Bockmist (”Gemüser”; “Knolauch-Scharfe”) auf diesem Schild betreffend abzusehen. Man darf von Nicht-Muttersprachlern mit ganzen Schweinen im Wanst jetzt auch nicht zuviel erwarten. Und außerdem: Der Preis macht es wieder gut!)
Wunderbare Warenwelt, Bild 19
Strategien der Wurstindustrie Vegetarier finden sich zu großen Teilen unter eher höher gebildeten Bürgern, vulgo den Studierten und Intellektuellen. Diesem Trend versucht die Wurstindustrie schon seit einiger Zeit entgegenzuwirken, indem sie ihre Wurstprodukte mit intellektuell konnotierten Begriffen versieht und dadurch deren Ansehen bei besagter hartnäckig unerschließbarer Zielgruppe per philosophischem Anstrich und einer vermeintlich tieferen Bedeutungsebene anzuheben versucht, so zum Beispiel durch die Zuordnung bestimmter Produktgruppen zu großen Denkern. Diese Strategie jedoch schien bisher nicht aufzugehen, bestimmte Produkte dieser Kategorie befinden sich bereits wieder auf dem Rückzug ins Österreichische, wo sowas offenbar noch besser funktioniert.
Wunderbare Warenwelt, Bild 16
Das Kunstwerk im Zeitalter seiner technischen Reproduzierbarkeit Die technische Reproduktion von Kunst in der heutigen Zeit ermöglicht es dem Kunstkonsumenten, sich selbst der Kunst zu ermächtigen und somit in die unendlichen postmodernen Möglichkeiten des Spieles mit derselben einzutreten, wie z.B. hier zur kreativen Verschönerung des Arbeitsplatzes.
Bei näherer Betrachtung allerdings bleibt dann doch oft unsicher, ob das postmoderne Spiel aus selbstermächtigtem Kunstverständnis heraus geschieht, oder nicht vielmehr doch nur aus tiefem Kunstunverständnis oder gar aus simpler Blödheit.
Wunderbare Warenwelt, Bild 15
Da lacht der Verbraucher Eine neue, perverse, optisch völlig mißglückte Kreuzung aus Mandarine und Grapefruit bzw. Pampelmuse namens “Ugli” spielt gekonnt humorig mit dem nomen est omen, überzeugt den Käufer durch Selbstironie und verführt durch den psychologischen Trick der Konsolidierung mit den Schwachen und Benachteiligten umso mehr zum Geldausgeben.
Wunderbare Warenwelt, Bild 13
Superstar Colitis Ulcerosa Der Witz ist zwar mittlerweile schon ziemlich durch und in jedem dritten Blog zu finden, aber dennoch: Immer wieder schön ist, daß die wunderbare Warenwelt den Kranken und durch’s Raster Gefallenen ein um’s andere Mal eine Plattform bietet, in der Gesellschaft der “normalen” Bürger Fuß zu fassen, indem sie sie z.B. in hochwertigen Möbelhäusern Möbel verkaufen läßt. Daß sie dabei auch mal unappetitlich wird und mit blutdurchtränkten Fäkalien wirbt (siehe rechts unten), sei angesichts dieser Noblesse verziehen.












