Das Geworfensein des Nichts Das „Geworfensein ins Nichts“, in die Sinnlosigkeit unserer Existenz, mit der wir alltäglich zu kämpfen haben, diese allumfassende Leere, die wir aus eigener Willens- und Kopfeskraft mit Sinn auszufüllen haben, das Nichts, dessen Ausfüllung zu unsrer dringlichsten und zu jeder Zeit drängensten Lebensaufgabe wird und von dem Sartre und Konsorten gerne und oft geschrieben haben, von dem sie sagen, wir alle, Sie, geneigte Leser, und auch ich, seien rettungslos hineingeworfen, ohne Anleitung, ohne helfende Hände, dieses schmerzliche Nichts, dieses furchtbare, nach Er-Füllung kreischende Nichts diesseits jeder Metaphysik, nicht ich bin in es geworfen, sondern es, so schwante mir nach dem mir starke Übelkeit und Leibschmerzen verursachenden Genuß allzuvieler Kässpätzle am Abend, ist in mich geworfen und verlangt nun mit unstillbarem und meine Biologie hoffnungslos überforderndem Hunger, in mir gefüllt zu werden, am besten mit Essen.
§ 10
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